Ein junger XXX Russlanddeutscher, hin - und hergerissen zwischen einer neuen Liebe und seiner kriminellen Vergangenheit, kämpft in Berlin um einen Neuanfang.

„Dima ist halb Russe, halb Deutscher. Doch so richtig dazugehören kann er nirgendwo. Für die Russen ist er immer nur der „Nemez“, was auf Russisch so viel wie Deutscher heißt. Für die Deutschen ist er immer der Ausländer, der sein Leben nicht auf die Reihe kriegt. Und so landet Dima im Abseits, stiehlt für Georgij, einen organisierten Kunstdieb, Wertgegenstände aus fremden Wohnungen. Doch eines Tages passiert bei einem Überfall ein Unglück, welches Dima schockiert. Und dann kommt auch noch die Liebe ins Spiel, als Nadja in sein Leben tritt. Für sie ist Dima bereit, sein Leben zu ändern und auf die Reihe zu kriegen. Doch er hat nicht mit Georgij gerechnet.

Es sind aktuelle und gesellschaftsrelevante Themen, denen sich Nachwuchsregisseur Stanislav Güntner in seinem Langfilmdebüt widmet. Die Problematik Jugendlicher mit Migrationshintergrund wird durch die Augen Dimas deutlich gemacht. Seine Zerrissenheit und Hilflosigkeit, eine Existenz im Niemandsland der Herkunft aufzubauen, stellt Güntner, der selbst Russlanddeutscher ist, mit intensiven Dialogen in ruhigen Bildern dar, wobei Mark Filatov in der Hauptrolle als tragischer Held, der sich am Ende ein Stück Hoffnung erkämpft, besonders überzeugt. Authentisches und bewegendes Nachwuchskino.“






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